
Küstenwanderung bei Santo Domingo de Garafia
Eine kleine Küstenwanderung von Santo Domingo zum alten Hafen und weiter nach Cueva del Agua, bevor es auf der Straße zurückgeht. Die Felsen im Meer vor der Steilküste sind absolut beeindruckend. Die karge Landschaft mit den auffallenden Tabaiba-Büschen wirkt fast wie ein Kunstwerk. Petroglyphen (Felszeichnungen) zeugen hier eindrucksvoll vom Leben der Ureinwohner, den Benahoaritas.
Benutzte Wanderwege:
- 1 Küstenwanderweg GR 130 weiß/rot markiert
- Vestigios de Tagalguen PR LP 9.3 weiß/gelb markiert
Daten der Wanderung
- Wanderstrecke 8,42 km
- Dauer 3,5 Stunden
- Höhenmeter jeweils 423 hm im Auf- und Abstieg
- Schwierigkeit mittel
- Wetter aktuell im Wanderbereich: oben links auf der Wetterkarte sehen sie die Daten von Santo Domino de Garafia Wetterseite
Wanderstrecke und GPX Datei download

Wanderbeschreibung
Wir wandern vom Startplatz im Bereich des Rathauses auf der Hauptstraße in Richtung Süden. Gegenüber dem Restaurant Bernegal, das direkt an der Straße liegt, biegen wir rechts ab, um uns die Felszeichnungen von „Cercado de Vincente“ anzusehen.
Danach gehen wir zurück zur Hauptstraße und halten uns weiter rechts, bis auf Höhe des Fußballstadions die Zufahrtsstraße zum Puerto (Straßenschild) nach rechts abzweigt. Auf dieser Straße gehen wir abwärts bis zur nächsten Petroglyphen-Fundstelle „La Castellana“, die durch Hinweisschilder gekennzeichnet ist.
Wir wandern weiter abwärts, bis kurz nach dem Friedhof auf der linken Straßenseite ein ausgeschilderter Pfad nach rechts unten führt. Nach wenigen Metern erreichen wir bereits die Petroglyphen-Fundstelle „El Calvario“.

Nach der Besichtigung führt uns der Pfad weiter bergab, dabei queren wir zweimal die Asphaltstraße. Jetzt befinden wir uns bereits direkt an der Steilküste und können fantastische Ausblicke genießen.
Wir wandern auf der Straße weiter nach unten. Unser Wanderweg kürzt noch einmal zwei Kurven ab, bevor wir zu einem Parkplatz kommen. Hier bieten sich außergewöhnliche Ausblicke auf die drei Felsen vor der Küste. Der Parkplatz ist der Mirador El Serradero. Dahinter führt ein alter Pfad hinunter bis zum Meer. Dort stehen noch einige Hütten aus der Zeit, als hier Waren auf Boote verladen und nach Santa Cruz transportiert wurden.
Nach diesem Abstecher ans Wasser wandern wir wieder aufwärts. Bei den gut sichtbaren Wanderhinweisschildern folgen wir dem Wanderweg PR LP 9.3 weiß/gelb markiert nach rechts. Dieser führt durch den Barranco Fernando Porto hinauf zur Abbruchkante der Steilküste.
Von hier leitet ein Pfad hinauf zur Hauptstraße LP 114 bei Cueva del Agua. Der Weg ist im Allgemeinen gut sichtbar – achten Sie einfach auf die Steinmännchen und die weiß/gelbe Markierung.
Sobald wir die Hauptstraße erreicht haben, wandern wir auf der Landstraße zurück nach Santo Domingo. Die Strecke ist kaum befahren, bietet weiterhin wunderbare Ausblicke und lässt sich daher völlig problemlos laufen.
Fazit
Eine wunderbare kleine Rundwanderung im äußersten Nordwesten von La Palma, die eigentlich für jeden Wanderer gut zu schaffen ist. Ein echtes Erlebnis, um die Steilküste und den rauen Atlantik hautnah zu spüren.
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